Mit Ingwer gegen Erkältung und Co.

von Kirsten
Glas mit Ingwertee

Egal mit wem man gerade spricht, jeder erzählt von den zahlreichen Krankheitsfällen gerade. Sei es die Grippe oder Magen-Darm-Viren – gerade geht einiges um. Mit der richtigen Ernährung kann man sein Immunsystem zwar gut unterstützen um gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen, doch ganz sicher ist man natürlich nie. Bei mir gibt es daher morgens statt Kaffee momentan gerne Ingwertee. Der kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an und wärmt von innen, sondern kann auch Krankheitserreger in Schach halten. Wenn es einen doch mal erwischt, so wie mich gerade, hilft er zudem die Erkältung leichter zu überstehen.

Ingwer wird gerne auch als Superfood bezeichnet. Sind manche dieser Lebensmittel oft exotisch und teuer, so gibt es Ingwer mittlerweile eigentlich überall. Die Wurzel kann tatsächlich auch eine ganze Menge. Ich kann von mir sagen, ich liebe Ingwer. Nicht nur als Tee, sondern auch eingelegt beim Sushi zum Neutralisieren oder in indischen oder chinesischen Gerichten zum Würzen. Einzig Ginger Ale mag ich nicht so sehr. Täglich etwas Ingwer? Das ist absolut machbar. Doch was macht Ingwer eigentlich so toll? Ingwer ist ja typisch scharf und aromatisch. Dafür zuständig ist Gingerol. Der Wirkstoff gibt nicht nur den guten Geschmack sondern sorgt auch für folgende Dinge:

  1. Ingwer kann das Abnehmen unterstützen. Er soll die Fettverbrennung ankurbeln und das Sättigungsgefühl positiv beeinflussen.
  2. Ingwer hilft gegen Übelkeit. Gegen Reiseübelkeit gibt es oft extra Tabletten auf Ingwerbasis. Auch gegen Schwangerschaftsübelkeit soll Ingwer helfen. Allerdings muss man hier etwas auf die Dosierung achten. Ab 6 g können auch Wehen ausgelöst werden.
  3. Ingwer beeinflusst die Nährstoffaufnahme positiv. Es ist ja eine Sache, was wir essen. Eine andere ist es, wie viel davon tatsächlich resorbiert und den Zellen zur Verfügung gestellt wird. Der Ingwerkonsum kann hier richtig positive Effekte haben.
  4. Entzündungsprozesse im Körper werden abgeschwächt.
  5. Durch die wärmende Wirkung verbessert Ingwer die Blutzirkulation.
  6. Ingwer hilft dabei, den Blutzuckerspiegel auszubalancieren.

Und er gibt vielen Gerichten einfach eine sehr leckere Note. Zum Beispiel bekommt eine Kürbissuppe so das gewisse Etwas.

Ich bewahre meinen Ingwer meist in einer kleinen Dose im Kühlschrank auf. Dort hält er sich sehr lange. Außerhalb des Kühlschranks gelagert macht er manchmal das, was eine Wurzel eben tut. Er treibt aus. Das sieht nett aus, ist aber doof, weil wir dann ja weniger vom Ingwer haben. Ich schäle meinen Ingwer meist mit dem Messer, ein Sparschäler tut es aber auch.

Für kalte Tage merken:

Pinterestgrafik Inwertee

Meinen Ingwer-Zitronen-Tee mache ich am liebsten so:

Zitronen-Ingwertee mit Honig

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 15 Minuten
Portionen 1 großes Glas

Zutaten

  • 1 Stück Ingwer etwa walnussgroß
  • 1 halbe Zitrone
  • 1 TL Honig
  • 250 ml Wasser

Anleitungen

  1. Den Ingwer schälen und in Scheiben oder kleine Stücke schneiden. In einen Teebeutel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen.

  2. Zitrone halbieren und den Saft aus einer Hälfte pressen. Zusammen mit Honig in ein Glas geben. Mit dem Ingwertee aufgießen und genießen.

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